Tja, es ist eigentlich schon so, dass sowohl Du als auch ich Recht haben. Trotzdem ist es leider etwas komplizierter.
Jede Personal Firewall, die ich kenne, hat für die Richtung von innen nach aussen erstmal alle Ports geöffnet und für die Richtung von aussen nach innen nimmt sie nur angeforderte Pakete an. Da die meisten Leute nur im Internet surfen und dann und wann mal etwas runterladen, kommt also nur auf den Ports 80 und 21 etwas an. Ansonsten werden für den Emailverkehr noch die Ports 25 und 110 benutzt.
Scannt man nun von innen die eigenen Ports, so dürfte ausser den vier genannten Ports also nichts offen sein. Etwas Anderes ergibt sich bei Nutzungs eines (W)LAN's. Da müssen noch Ports für Authenfizierung und andere Netzwerkgeschichten offen sein.
Was aber nützt ein Portscanner, der die geöffneten Ports erkennt, wenn der Trojaner gerade nicht "funkt" oder einen der genannten Ports benutzt? Ich jedenfalls halte das für eine trügerische Sicherheit! Oder liege ich da so falsch?
kilopapa
PS. Der
Landesbeauftragte für den Datenschutz Niedersachsen bietet einen kostenlosen
Scan von aussen an.